San Pedro

 

 

 


Kirche in San Pedro de AtacamaDienstag, 18.02.

Wir fliegen morgens nach Calama in den Norden von Chile. Aus dem Flugzeugfenster starrt uns das absolute Nichts an - soweit das Auge reicht. Wir holen unser Auto, einen Toyota Yaris und verstauen mit viel Geschick alle 4 Taschen im Kofferraum. Wir fahren an der Kupfermine Chucicamata vorbei, in der schon vor der Inkaherrschaft Kupfer gewonnen wurde. Die industrielle Ausbeutung begann dann 1882. Leider kann man nur mit Führung rein und dafür waren wir zu spät dran. Wir fahren weiter durch die Wüste und landen in San Pedro de Atacama. Das Örtchen entpuppt sich als absoluter Backpacker-Treff. Unser Hotel ist im Adobestil gebaut und absolut traumhaft.

Valle de la Luna      

 

Valle de la Luna

Abends geht’s ins Valle de la Luna. Fantastisches Farbenspiel, nur Uwe mault, dass der Himmel nicht schön genug für das perfekte Foto ist - also beschließen wir, morgen Abend wieder zu kommen.

Abends essen wir sehr lecker und preisgünstig in einem kleinem Restaurant - dem Pascha.

 
 

SalzseeMittwoch, 19.02.

Nach dem Frühstück fahren wir zum Salzsee. Ich bin ein wenig nervös, da der Tank nur halbvoll ist. Die einzige Tankstelle im Umkreis von 300 km hat nämlich keinen Strom und kann deshalb keinen Sprit zapfen.
 

Flamingo im SalzseeSalzseeWir sehen ein paar Flamingos und riesige Salzbrocken (wir haben den Geschmackstest gemacht...). Aber der spiegelglatte See - den sich die Jungs vorgestellt hatten und auf dem sie gewagte Bremsmanöver machen wollten - war leider eine Buckelpiste.

In einem kleinen Dorf mit hübscher Kirche machen wir einen Zwischenstopp. Am frühen Nachmittag setzen uns Stephan und Robert im Hotel ab und trollen noch einmal los. Wir nutzen die Ruhe und Kühle in unserem Adobe-Zimmer und schreiben ein paar Postkarten.

 
 

 Tatio GeysireDonnerstag, 20.02.

Morgens um 4.00 Uhr !!! werden wir von unserem Guide zu einer gebuchten Tour abgeholt. Zweieinhalb Stunden über Buckelpiste von 2438 m Höhe auf 4.321 m Höhe zu den de Tatio Geysiren . Diese sind in der Morgensonne am schönsten. Ein wenig schwindlig ist mir von der Höhe, aber nach einer Weile gewöhnt man sich dran. Es herrscht eine schauerlich-schöne Atmosphäre. Überall brodelt und zischt es. Dicke Dampfschwaden sind in der Luft. Man muss sehr aufpassen, wohin man tritt. Teilweise gibt der Boden ein wenig nach, aber unser Guide führt uns sicher. Nach einem kleinen Frühstück fahren wir weiter über einen 4.600 m hohen Pass wieder in tiefere Regionen.

LamaDas 50 Seelen Dorf
Nach einem kurzen Stopp in einem 50 Seelen Dorf mit angrenzender Lamazucht geht es weiter durch ein fruchtbares Tal zu einem wunderschönen Bach. Wir klettern den Bachlauf entlang bis zu einem Wasserfall. Es ist richtig lauschig, aber die Sonne brennt uns ganz schön auf den Pelz. Am späten Nachmittag fahren wir auf 3.200 m Höhe zur sehr schönen Therme Banos de Purimata. Die Naturbecken haben über 30°C und jedes der mindestens 10 Becken ist anders. Die Jungs genießen es sehr; mich plagt mittlerweile durch das ständige Hin und Her die Höhenkrankheit und ich muss mich hinlegen.

Abends bekomme ich Fieber.

 

Freitag, 21.02.

Genial - Der Ausflug von Robert und Stephan an die Andenseen in 4300mIch hab immer noch Fieber und so bleiben Uwe und ich im Hotel. Stephan und Robert brechen noch einmal auf und versprechen, bis 14.00 Uhr zurück zu sein, da wir abends ab Calama fliegen. Natürlich verspäten sie sich und wir fahren mit Bleifuß zum Flughafen. Die ganze Hetze ist umsonst, da der Flug nach Santiago eine Stunde Verspätung hat. 

Für den ganzen Streß belohnen wir uns mit leckerem Curry in unserem Hotel Majestc.

 

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© 27.01.2005

 

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